
one night in bangkok
unsern schweisz ist sie gewohnt, die nacht
ueber den schwarzen augen der wolkenkratzer
stehn gigantische tropenmonde zur verfuegung
von tuk tuk-fahrern wohin du willst chauffiert
wie die schaerfsten exotischen gerueche, die
am straszenrand in plastiktueten feilgeboten
maehlich duensten. heilige, die darauf warten
fremden die fuszsohlen zu massieren. please
don`t frenchkiss the monks. nette harmlose
geister, angeleint & goldlegiert fauchen sie
alle dreiszig minuten in den tempelgaerten
ihr atem suesz wie frischgepreszte ananas
kleine teufel auf designerdrogen winken dich
in klimatisierte hoehlen, schummrig ists dort
klandestin & kuehl. die maedchen laecheln
aus dem dunklen wurzelwerk unergruendlich
alter holzbestaende, aus helleren sfaeren
jenseits westlicher vorstellungskraft. dreivier
halbschatten einer flasche mekong whiskey
ins braun nackter gluehbirnen gekleidet
verschwinden sie in der ventilierten luft
zittern aschfahle beinhaare unterm tisch
kommt eine rechnung mit mehreren nullen
die zu scheinbarem addiert auf die strasze rollen
